Willkommen auf der Homepage der Gleitschirm-Flugschule Flatland Paragliding!
Hier kannst du Gleitschirmfliegen lernen: Step by Step vom Fußgänger bis zum lizenzierten Gleitschirmpiloten Wir zeigen dir gerne wie das geht.
Bei uns kannst du in Absprache mit deinem Fluglehrer die einzelnen Teilabschnitte zum A-Schein zum Teil individuell selber festlegen. mehr ...
Das wunderschöne Hobby „Gleitschirmfliegen (Paragliding)“ bzw. die Ausbildung und das sichere Erlernen, stehen hier im Mittelpunkt unseres Flugschulangebotes. Wie man in kleinen Kursen sicher Gleitschirmfliegen lernen kann, und wie die einzelnen Ausbildungsschritte Step by Step vom Fußgänger bis zum lizenzierten Gleitschirmpiloten aussehen können, zeigen wir dir auf den folgenden Seiten.
Besonders wichtig ist uns hier an dieser Stelle auf unsere flexible Ausbildung hinzuweisen, in denen der Flugschüler sein eigenes Tempo vorgeben kann. Hierbei kannst du in Absprache mit deinem Fluglehrer die einzelnen Teilabschnitte zum A-Schein zum Teil individuell festlegen.
Windenfliegerei: Gleitschirmfliegen lernen im Flachland (NRW) bedeutet auch Fliegen lernen an der Winde.
Unser Gleitschirm-Ausbildungsangebot richtet sich besonders an Interessenten aus Nordrhein Westfalen (NRW), insbesondere aus den Ballungsräumen Köln, Düsseldorf, Leverkusen, dem Ruhrgebiet und dem Bergischen Land.
Auf Grund der fehlenden Berge in Nordrhein Westfalen ist der zentrale Schwerpunkt der Ausbildung, die für das Flachland übliche „Windenfliegerei“. Somit beinhaltet die Gleitschirm-Ausbildung bei Flatland Paragliding auch gleichzeitig den Erwerb der Windenschleppberechtigung in Kombination mit dem A-Schein.
Last but not least werfen wir auch einen kleinen Blick auf unsere Gleitschirmreisen, die dich während der Ausbildung in unserer Flugschule begleiten und dir auch danach noch viel Freude bereiten werden.
Weitere nützliche Informationen für Flieger und „Noch Fußgänger“, sowie der Service der Flugschule Flatland Paragliding runden das breite Online-Angebot für Flachlandflieger in NRW ab.
Auf dieser Website findest Du also alle Informationen über unser gesamtes Leistungsspektrum rund um den richtigen Einstieg und die Ausbildung zum Gleitschirmpiloten vor deiner Haustür.
Wir wünschen dir viel Spaß beim stöbern auf unserer Website.
Sollten die Fragen aufkommen, die wir noch nicht auf dieser Seite behandelt haben, bitte kontaktier uns. Wir freuen uns immer wenn wir dir auf deinem Weg zum Gleitschirmpiloten behilflich seien können.
Und was macht das Team aus?
Alle unsere Fluglehrer und Fluglehrerinnen sind selber seit Jahren leidenschaftliche Gleitschirmflieger die ihr „Ding“ nicht nur lieben sondern auch leben.
Wer das bei uns das Lebensgefühl selber mal mit erlebt, merkt selbst wie schnell man dem Ziel nahe kommt ohne Drill und Zeitdruck spüren zu müssen.
Damit du siehst, dass das keine leeren Versprechungen sind, möchten wir uns aber noch gerne selber bei dir vorstellen. Folge uns doch auf unsere „wir über uns Seite“. Bis gleich. Wir freuen uns schon auf dich.
Was macht uns - Flatland Paragliding aus?
Wir (die Flugschule) verstehen uns als ein seit langen Jahren, erfahrenes Gleitschirmlehrerteam, das die Flugschüler nicht nur „idgend wie durchbringt und dann gut“ sondern jeden einzelnen Piloten individuell um seinem persönlich definierten Ziel führt.
Dabei ist es uns sehr wichtig, dass die Stimmung zu jeder Zeit in der Gruppe freundschaftlich ist.
„Aus dieser positiven Atmophäre heraus - und auch aus diesem anfänglichen Lehrer - Schüler Verhältnis sind dann auch schon häufig echte Freundschaften entstanden, die bis heute bestehen und fliegerisch gepflegt werden. Das ist mir sehr wichtig“,
so Peter Nitsche - Inhaber von Flatland Paragliding.
Gleitschirm fliegen lernen in Nordrhein Westfalen
Was im ersten Moment etwas befremdlich klingt, da die Berge fehlen, ist aber schon seit Jahren gängige Praxis.
Das Schleppen an der Winde ist eine ideale Möglichkeit auch im Flachland mit dem Gleitschirm in die Luft zu kommen. Viele erfolgreiche Streckenflüge sind auch in NRW bereits aus der Winde heraus geflogen worden.
Wie muss ich mir das vorstellen?
Gleitschirmfliegen an einer Seilwinde?
Zum Windenstart eines Gleitschirms benötigt man neben dem Piloten und einem Windenfahrer noch einen Startleiter, da der Pilot in der Regel keine bedienfreie Sprechfunkverbindung zum Windenfahrer hat. Während der Pilot beim Start meist beide Hände für die Schirmkontrolle benötigt, kann er nicht zusätzlich die Sprechtaste eines Funkgeräts bedienen. Der Startleiter ist dann für die Kommunikation (Funk) zwischen Pilot und Windenfahrer zuständig. Zudem überwacht der Startleiter den Start und greift notfalls eigenständig per Funk in den Starvorgang ein.
Der komplette Schlepp gliedert sich in vier Phasen auf:
Der Start an der Gleitschirmwinde
Am Boden: In dieser Phase werden die letzten Vorbereitungen zum Starten getroffen. Am besten lässt sich der Vorgang anhand der Kommandos, die zwischen Pilot und Windenfahrer ausgetauscht werden, veranschaulichen. Der Startleiter steht dabei einige Meter neben dem Piloten und gibt die Kommandos des Piloten an den Windenfahrer und umgekehrt weiter.
Der Windenschlepp bis zur Sicherheitshöhe
Nachdem der Pilot den Boden verlassen hat, wird er langsam bis zur Sicherheitshöhe von 50m geschleppt. Ab dieser Höhe ist erst der effektive Einsatz eines Rettungsfallschirms bzw. „Retters“ möglich.
In dieser Phase muss der Pilot weiterhin laufbereit bleiben und darf sich nicht ins Gurtzeug setzen.
Dadurch kann er beim Ausfall der Seilwinde oder einem Seilriss eine sichere Landung durchführen.
Der Gleitschirmschlepp bis
zum Ausklinken
Nachdem der Gleitschirmpilot die Sicherheitshöhe überschritten hat, erhöht der Windenfahrer die Zugkraft auf dem Schleppseil bis zum voreingestellten Maximalwert. Der Pilot gewinnt jetzt schneller an Höhe.
Da er nun bei eventuellen Störungen mehr Höhe und somit Zeit für eine Gegenreaktion hat, kann er jetzt bequem in sein Gurtzeug schlüpfen. Diese Flugphase kann beim Gleitschirm, der im Vergleich zu anderen Fluggeräten langsamer fliegt, durchaus einige Minuten dauern.
Der Pilot kann mittels „Beinzeichen“ den Windenfahrer auffordern, den Zug am Seil zu erhöhen oder zu verringern. Wenn der Pilot in der Luft anfängt „mitzulaufen oder anfängt Rad zu fahren “, fordert er damit den Windenfahrer auf, die Zugkraft zu erhöhen. Wenn der Pilot die Beine spreizt, muss der Windenfahrer die Zugkraft vermindern. Ein einem Hampelmann ähnlich mehrmals gespreizte Beine signalisieren, dass der Pilot ausklinken will. Der Windenfahrer nimmt auch dann die Zugkraft vom Seil.
Ausklinken
Am Ende des Windenschlepps muss sich der Pilot aktiv ausklinken. Dies geschieht, wenn das Schleppseil in einem Winkel von ca. 70° schräg nach unten zur Seilwinde zeigt. In diesem Moment gibt er dem Windenfahrer per Beinzeichen das Kommando zum Herausnehmen der Zugkraft. Sobald das Seil mangels Zugkraft durchhängt, kann der Pilot die Schleppklinke betätigen und das Seil abwerfen. Das Zugseil fällt nun an einem kleinen Seilfallschirm herunter, der Windenfahrer zieht das Seil ein und spult es dabei komplett auf die Seiltrommel auf.