Mittwoch 30 Mai 2007
Sicherheitstraining vom 15. – 21. Mai 2007 Die Anfahrt zum Sicherheitstraining fand dieses mal in kleineren Gruppen zu verschiedenen Zeiten statt. Manche waren schon zum Wochenende angereist, um die wärmenden Sonnenstrahlen des Gardasees schon mal für ein paar Flüge zu nutzen. Die meisten reisten am Dienstag an, ebenso der Schulbus mit einer kleinen Gruppe.
Die Vorgereisten, die Dienstag wieder auf den Monte Baldo, unseren Startberg für’s Sicherheitstraining, gefahren waren, wurden herb enttäuscht – zuerst war die Sicht auf den Talgrund durch Wolkenschleier versperrt, wenn die Sicht mal kurz frei gegeben wurde, so sah man Schaumkronen auf dem See – warten war angesagt…
Durch die Wolken nahm die Temperatur deutlich ab und man zog sich in die geschützte Almhütte zurück. Einige gaben gegen Mittag auf und fuhren mit der Bahn hinab, andere harrten geduldig aus. Die Unentwegten wurden aber herb enttäuscht – ein Gewitter mit Temperatursturz in der Höhe, welcher Hagel zur Folge hatte, begleitete sie später auf dem Weg zur Bahn.
Aufgrund dieser Erfahrung fuhren wir am Mittwoch zu einem anderen Fluggebiet, denn der See empfing uns am Morgen wieder mit Schaumkronen…
Es wurde ein erfolgreicher Flugtag mit 3 Flügen am Monte Cesen in der Nähe von Bassano!
Am Donnerstag ging es dann mit dem eigentlichen Sicherheitstraining los. Andi Breuer und sein Team begrüßten uns und Andi fing sofort nach einer kleinen Vorstellung seiner Person mit der Einweisung und dem Briefing für den ersten Flug an. Gegen späten Vormittag ging es dann hoch. Der Baldo empfing uns nun mit strahlendem Sonnenschein!
Nachdem Andi selbst als erster gestartet war und seine Meldung kam, dass die Bedingungen perfekt sind, startete einer nach dem anderen zum Trainingsflug. Das Programm steigerte sich von Flug zu Flug bis dann am Samstag das komplette Programm absolviert war. Für den Sonntag standen dann noch Wiederholungen und besondere Wünsche auf dem Programm.
Es wurde in den Tagen viel gerollt, enge Kurven geflogen, geklappt, spiralt und auch gestallt. Jeder hat sein Erfolgserlebnis mitgenommen! Einige Higlights waren dann der zerissene Schirm nach dem schnelleren ausleiten aus dem Fullstall (wir sind gespannt, was der Hersteller dazu sagt) – über Funk kam „mein Schirm ist kaputt“, Antwort von Andi „er fliegt doch noch – wein doch nicht gleich“, oder die „aus-versehen- Retteröffnung“ am letzten Tag.
Der Pilot ist bei einer Figur unabsichtlich an den Rettergriff gekommen und musste verdutzt sehen, wie sich das weisse Tuch des Retters zügig öffnete – Kommentar Andi „zieh mal die B- oder C-Leinen und dann geniesse die Aussicht, du hast noch viel Zeit dafür bevor es nass wird“.
Alle Teilnehmer waren sich einig – es war ein gelungenes Training und Andi hatte sie voll begeistert. Der hohe Aufwand der von seinem Team getrieben wurde – professionelle Mannschaft auf den 2 Booten mit Tauchern und Rote Kreuz Ersthelfern, sowie Kameramann und Fahrdienst hatte sie beeindruckt und viele sagten bereits dort – im nächsten Jahr wieder an der gleichen Stelle beim gleichen Trainer!
Am Montag fuhr ein kleines Grüppchen nochmals auf den Baldo für einen genüsslichen Abschiedsgleiter, mal ohne die Höhe in kürzester Zeit zu vernichten. Es wurden ganz neue Perspektiven bei diesem Flug für diesen Berg erkannt… … Peter N.
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